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Ernährung

„Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“
(Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860, dt. Philosoph)

Im letzten Jahrhundert ist unsere Lebenserwartung – statistisch gesehen -bemerkenswert angestiegen. Allerdings hat sich der Zeitraum, in dem wir uns frisch und vital fühlen, dagegen nicht verlängert. Vielmehr quälen uns mit zunehmendem Alter die unterschiedlichsten Leiden und Erkrankungen. Vielfältige Erscheinungsformen von Verschleiß auf der einen Seite, und eine immer häufigere Antriebslosigkeit, gepaart mit Erschöpfungszuständen verschlechtern unsere Lebensqualität.

Woher kommen diese Unpässlichkeiten? Wäre es nicht schön, wenn wir die Zeit, die wir mit dem Älterwerden gewinnen, auch voller Gesundheit und Kraft verbringen könnten?

Die meisten Beschwerden älterer Menschen beruhen in den seltensten Fällen auf die althergebrachten Infektionskrankheiten. Vielmehr sind die Gründe für längere Erkrankungen und nachfolgende Todesfälle in den sogenannten Zivilisationskrankheiten zu suchen. Diese sind in den meisten Fällen bedingt durch eine falsche oder unzureichende Ernährung und Bewegungsmangel.

Unzureichende Ernährung? Das kann doch nicht sein, bei einem Überangebot von Nahrungsmitteln?
Doch, es ist so. Wir ernähren uns zu einseitig: nämlich mit einem Zuviel an Zucker, einem Zuviel an Fleisch und einem Zuwenig an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Hinzu kommen zusätzliche Belastungen durch Alkohol- und Tabakkonsum, Medikamente, Stress und Schlafmangel. Diese Faktoren sorgen für Ungleichgewicht im Energiehaushalt unseres Körpers. Hinzu kommt eine ungeheute Belastung an Umweltgiften, denen wir permanent ausgesetzt sind, und die sich in unserem Körper anreichern.

Die meisten Körperhaushalte sind deshalb fast immer sauer, statt in einen guten Säure/Basen-Gleichgewicht. Die Folgen davon spüren viele von uns schon in jungen Jahren: Diabetes-Erkrankungen trifft man heute erschreckenderweise immer häufiger schon bei Jugendlichen und sogar Kindern. Fast jeder ist durch Allergien in seinem täglichen Leben eingeschränkt. Den Genuss von Fast-Food, den immer verlockenden Leckereien wie Schokolade, Chips und Soft-Drinks bezahlen wir mit einem zu hohen Preis: unserer Gesundheit.

Unsere Ernährung besteht in einem alarmierenden Maß an denaturierten Nahrungsmitteln, die durch eine Unzahl an Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Pestiziden und Hormonen belastet sein können. Raucher setzen sich durch den Genuss von Tabakwaren einer immensen Zahl an Giften aus und erlauben, dass ihre Lunge mit Teer verklebt wird. Umweltgifte, die aus Möbeln, Textilien, Autos und Abgasen strömen, setzen sich in unseren Körpern fest und reichern sich dort an.

Alle diese Belastungen führen zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Sie lassen und schlecht aussehen, sorgen für Übergewicht, aggressives Verhalten oder Antriebslosigkeit. Allergien, vorzeitiges Altern und Krankheiten wie Gicht, Diabetes, Bluthochdruck und Krebs sind die Folge.

Auch wenn man meint, sich gesund zu ernähren, indem man viel Obst, Gemüse und Ballaststoffe zu sich nimmt, der hat weit gefehlt. Mit einem Apfel, der z. B. in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts noch für eine ausreichende Vitamin-C Versorgung sorgte, ist es heute nicht mehr getan. Um den gleichen Gehalt an Vitamin C zu erhalten, muss man heute mindestens 5 Äpfel essen, ein teures und anstregendes Unterfangen z. B. für eine 4-köpfige Familie. Und wer isst schon 5 Äpfel am Tag? Regelmässig?

Die lebensnotwendigen Nährstoffe in unseren Nahrungsmitteln haben in den letzten Jahrzehnten bedrohlich abgenommen. So findet man in Tomaten, die zum Teil auf Glasswolle gezüchtet werden, keine nennenswerten Nährstoffe mehr. Einige Obstsorten schaden mehr, als sie nützen, denn sie wurden während ihres Wachstums vielfach mit Pestiziden behandelt, die wir mit dem Verzehr zu uns nehmen.

Es ist unbestritten, dass der intensive Anbau von Obst und Gemüse mehr Nachteile als Vorteile bietet. Wohl dem, der über einen eigenen, kleinen Garten verfügt und sich die Mühe macht, seine Kräuter und Tomaten selbst anzubauen.

Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass Körperzellen, die optimal versorgt sind, über eine lange Lebensfähigkeit verfügen. Man hat festgestellt, dass man die den Körper auf eine einfache Art entgiften kann. Es gibt einige Grundlagen, mit denen jeder – ohne großen Aufwand – für eine bessere Versorgung seines Körpers sorgen kann:

Genügend und das Richtige trinken
Regelmässig entgiften

Für eine optimale Ernährung aller Körperzellen sorgen – zelluläre Ernährung
Basisch ernähren
Regelmässig bewegen

Genügend und das Richtige trinken: empfohlen wird einen tägliche Trinkmenge von 1,5 – 2 Litern. Sie sollten kohlesäurearmes Wasser trinken, besser noch reines Quellwasser. Tees und ungesüßte Fruchtsäfte, möglicherweise mit Wasser verdünnt, sind ebenfalls gut, um den Durst zu stillen. Trinken Sie keine Softdrinks oder Alkohol und nur wenig Kaffee.

Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel.

Regelmäßig entgiften: dazu eignen sich besonders gut Chlorella-Algen. Diese sind erhältlich als kleine Presslinge, die man gut dreimal täglich mit Wasser oder Tee zu sich nehmen kann. Chlorella ist in der Lage, auch Gifte, die im Nervengewebe (z. B. bei einer Amalgam-Belastung) gelagert sind, aufzunehmen und auszuleiten.

Zelluläre Ernährung: diese Art der Ernährung beruht auf der Erkenntnis, dass jede einzelne Zelle der Grundbaustein des Körpers ist, und dass Krankheiten hier entstehen. Ist die Zelle gesund, so bleibt auch der Körper gesund. Um gut funktionieren zu können, benötigt die Zelle bestimmte Nährstoffe. Diese erhalten Sie hier: LINK

Basisch ernähren bedeutet, den Körperhaushalt basisch zu erhalten. Das heisst: wenig oder besser noch keinen Zucker, wenig Fleisch. Eine Übersicht zu den sauren und basischen Lebensmittelen erhalten Sie hier LINK

Regelmäßige Bewegung ist manchmal schwierig, weil viele von uns am Schreibtisch arbeiten, und abends zu müde sind, um sich noch sportlich zu betätigen.

Überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund und machen Sie 2 Tage in der Woche zu Ihrem persönlichen Fitness-Tag. Gehen Sie walken oder ins Fitness-Studio. Am besten ist Sport zu zweit oder in einer Gruppe.

Gut ist auch ein Hund, mit dem man ohnehin ins Freie muss. Wenn Sie mit ihm längere Touren – evtl. auch mit dem Fahrrad unternehmen, ist nicht nur Ihr 4-beiniger Freund glücklich, sondern Sie tun auch sich selbst etwas Gutes.